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Patchwork

tut nicht nur der Seele gut (in Abwandlung des Blogtitels von Treny Wildeboer, meiner Kursleiterin)

Als ich mir vor 13 Jahren eine neue Nähmaschine kaufte, wurde ich mit diesem Virus geimpft und seit dem lässt er mich nicht mehr los. Selbst in der Zeit, als wir noch auf einer Baustelle lebten, zwischen 2007 und 2014, musste ich zumindest eine neue Weihnachts-Tischdecke im Jahr patchen und im Nahtschatten quilten.

Disappearing 9 Patch

Mein erstes Werk war eine Tagesdecke (1,40 m x 2,00 m) für die Tochter meines Mannes. Ein Disappearing 9 Patch, den ich mit Hilfe von EQ5 entworfen habe. Gut 3 Wochen saß ich daran, bis Kissen und Decke fertig waren. Gequiltet habe ich mit meiner damals nagelneuen Maschine, einer Pfaff Quilt Expression 2046, im Nahtschatten.

Dieses Designprogramm von der Electric Quilt Company hat es mir von Anfang an angetan. Ein Entwurf nach dem anderen entstand, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu entwerfen. Aber wirklich genäht habe ich nur einige davon. Heute habe ich die Version EQ7. Es gibt mittlerweile ein deutsches Handbuch, das Programm selbst gibt es nur in englischer Sprache. Außerdem gibt es einige deutschsprachige Gruppen, wo man sich Rat und Hilfe holen kann. Bei Facebook z.B. Viel Glück mit EQ7 und EQ Stitch

 

Mein beiden letzten Werke sind eine große Tagesdecke für das Bett in unserem Bed & Breakfast Gästezimmer hier in der Alten Schule und ein „Trip around the World“, den ich an Sylvester 2014/Neujahr 2015 genäht habe. Die große Tagesdecke (2,50 m x 2,70 m) entstand zunächst wieder als Entwurf in EQ. Die Stoffe sind ein ca. 70 Jahre alter Bettbezug (aber original verpackt) und ein Bettlaken. Die Rückseite besteht ebenfalls aus 2 alten Bettlaken.

Tagesdecke im Gästezimmer

Gequiltet wurde die Tagesdecke von Ellen Oliver in Winsen. Mit einem unglaublichen Einfühlungsvermögen hat sie alles aus dem Patchworkmuster heraus geholt, was nur möglich war. Ich bin ihr sehr dankbar dafür. Der Trip around the World wurde von Heide Fenske in Uslar gequiltet. Auch sie hat sich große Mühe gegeben, das Beste aus dem Top heraus zu holen, was ihr auch gut gelungen ist.